Core Web Vitals Optimieren – Mein (kostenloses!) Plugin Dream-Team

Wie im letzten Beitrag beschrieben, soll es heute um die Plugins gehen, die Du nutzen kannst um deine Core Web Vitals zu optimieren (sowie insgesamt die Ladezeiten Deiner Seite zu verbessern).

Keine Lust, alles selbst einzustellen? Ich helfe Dir gern dabei.

Für WordPress gibt es ja gefühlt eine Millionen Plugins, die alle etwas anderes und manchmal auch das Gleiche können. Und jede:r hat seine persönlichen Favoriten.

Wie sich also zurecht finden in diesem Dschungel?

Ziel ist es im Grunde, alle Leistungen mit so wenig wie möglich Plugins abzudecken, und das möglichst noch in der kostenlosen Variante. ­Wir sind schließlich Sparfüchschen.

Nachdem ich mich nun durch verschiedentliche Plugin-Kombinationen durchprobiert habe, kommt hier mein Dream-Team um die Core Web Vitals zu optimieren:

OptimoleImage Optimization Optimole

Optimole ist mein go-to Bild-Komprimierungstool. Medien werden beim Hochladen automatisch komprimiert und durch ein JavaScript auf die Größe des Bildschirms der Besucher angepasst. Zudem kann es LazyLoad, also das Nachladen der Bilder wenn auf der Seite runtergescrollt wird. Das benötigt weniger Ressourcen beim Erstaufruf der Seite und ist nutzerfreundlicher.

Du musst Dich allerdings auf der Optimole Seite registrieren und den API-Schlüssel eingeben, denn das Plugin ist nur bis zu 5000 Aufrufe im Monat kostenlos.

WebP Converter for Media

Nach dem meine Bilder alle komprimiert wurden, kann ich sie nun in ein Web-freundliches Format umwandeln. WebP Converter ist super einfach zu bedienen, läuft schnell und flüssig und erkennt automatisch, wenn eine Datei im Ursprungsformat kleiner ist, als die konvertierte WebP-Datei und überspringt diese dann einfach.

WP Fastest Cache

Zunächst einmal, wozu braucht man eigentlich einen Cache? Außer dass Du immer angehalten wirst, Selbigen zu leeren, wenn mal was nicht richtig funktioniert. Ein Cache erstellt eine statische Version Deiner Seite. Anstatt also jedes Mal alle Informationen, Skripte, Bilder, etc von Deinem Server abzurufen (das braucht Zeit), kann Dein Browser ganz einfach auf die „gecachte“ Datei zugreifen.

Dies ist auch der Grund warum Du den Cache immer mal leeren solltest, damit vorgenommene Änderungen auch angezeigt werden und nicht die „alte“ Version.

Fastest Cache ist die nutzerfreundlichste und schnellste Version eines Caches, die ich bis jetzt ausprobiert habe. Einige wenige Klicks und schon hat man seine Seite in einen Gepard verwandelt 😉

Asset CleanUp

Last but not least, stelle ich Dir Asset CleanUp vor. Dieses Plugin kannst Du nutzen um unnötige CSS- und Java Skripte von Seiten zu entfernen, Skripte zu minimieren oder zum späteren Laden zu zwingen.

Asset CleanUp funktioniert zudem sehr gut mit dem WP Fastest Cache, da sich die Plugins gegenseitig erkennen und ergänzen. Somit werden keine Aufgaben doppelt ausgeführt.

Vorsicht bei den Einstellung in Asset CleanUp. Wenn das falsche Skript blockiert wird, kann das Deine Website-Ansicht verändern oder Funktionen wie Kontaktformulare etc. unbrauchbar machen. Dafür hat das Plugin einen extra Test-Modus, wo Du alle Einstellungen einzeln ausprobieren kannst, ohne dass Besucher Deiner Seite irgendwelche Änderungen sehen. Lies Dir die Einführung zu Asset CleanUp auf jeden Fall gut durch und teste jede Einstellung einzeln aus.

WICHTIG: Bevor Du mit diesen Plugins große Änderungen an Deiner Seite vornimmst, mache bitte unbedingt ein Back-Up!

Was kannst Du noch zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit tun?

    1. Falls Du Google’s ReCaptcha für Deine Kontaktformulare und Newsletter Sign-Ups verwendest, überlege von V3 auf V2 zurück zu gehen. V3 (das ohne klickbares Kästchen) installiert automatisch auf jeder Deiner Unterseiten das ReCaptcha Skript, ob Du es dort nun brauchst oder nicht. Mit diesem Skript werden konstant Daten an den ReCaptcha Server weitergeleitet, das braucht nicht nur viele Ressourcen sondern ist auch nicht sehr datenschutzfreundlich. Bei V2 müssen Besucher dann zwar jedesmal das Kästchen „Ich bin kein Roboter“ klicken, aber es bringt ein Plus an Ladegeschwindigkeit mit sich.
    2. Halte Deine Website immer aktuell, aktualisiere Plugins, Themes und das WordPress Core regelmäßig. Damit schließt Du eventuelle Sicherheitslücken und zumeist verbessern die Developer hinter den Plugins auch Ladezeiten oder bauen neue Features ein.
    3. Mache einen Frühjahrsputz und lösche ungenutzte Bilder, veraltete Entwürfe und Spam-Kommentare.
    4. Überlege ob ein CDN für Dich sinnvoll wäre.

Lass mich gern wissen, ob Du damit Erfolg hast oder falls beim Einstellen der Plugins irgendwelche Fragen aufkommen, dann schick mir hier einfach eine Nachricht.

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