Warum Pausen so wichtig sind.

Jetzt denkst Du vielleicht: „What? Da hat sie gerade mal 3 Artikel veröffentlicht und redet jetzt von Pause machen?“ – und da gebe ich Dir nicht ganz unrecht. Aber genau darauf möchte ich heute einmal eingehen, nämlich, dass wir nicht immer alles kontrollieren und optimieren können (außer bei den Core Web Vitals natürlich ;)) und sich Kreativität, wie z.B. Blogartikel schreiben, einfach nicht erzwingen lässt.

Astrologisch gesehen hatten wir gerade einen rückläufigen Merkur, d.h. der Planet scheint sich in die entgegengesetzte Richtig zu drehen und wandert scheinbar am Himmel rückwärts. In diesem Zusammenhang laufen die Gebiete die der jeweilige Planet beeinflusst, eben auch „rückwärts“. Im Falle von Merkur, dem Planeten der Kommunikation heißt das, jetzt möglichst keine wichtigen Entscheidungen treffen oder neue, große Projekte starten. In dieser Zeit kann für uns die Technik verrückt spielen, es zu Missverständnissen und Verspätungen kommen. Aus diesem Grund sollte man allgemein einen Gang zurückschalten, seine Schritte gut überdenken und ein bisschen in sich gehen.

Ob man nun an die Astrologie glaubt oder nicht, selbst meine doch eher rationale Mama will mittlerweile von mir wissen, „wann der Technik-Planet wieder seine Tage hat“ und es lohnt sich, in dieser Zeit auf seine eigene Intuition zu hören.

Ich merke das meistens daran, dass sich bei mir plötzlich alles auf den Kopf stellt. Mein sonst so strukturierter Arbeitstag will auf einmal gar nicht mehr so ablaufen, wie ich das geplant hatte, Projekte dauern länger weil plötzlich ein Server abstürzt und ich denke mir nur im Stillen: „Wieso eigentlich immer ich?“
Im Laufe der Zeit habe ich mir aber einen Notfallplan ausgedacht, der zu ziemlich jeder Zeit anwendbar ist. Ob astrologisches Debakel oder einfach nur der alltägliche Wahnsinn.

Wie mache ich Pausen?

Durchatmen.

klingt zu einfach? Vergessen wir aber gern. Wenn ich nämlich meinem Laptop zum drölften Mal wieder hochfahren muss, nachdem er sich an Photoshop aufgehängt hat, geht mein Atem durch die zusammengepressten Zähne gar nicht mehr so leicht.

Deshalb: Zurück lehnen, Augen schließen, zwei-drei Mal ganz tief in den Bauch atmen und die Augen langsam wieder öffnen. Wer will, kann auch in die Wim Hof Atmung gehen um Konzentration und Achtsamkeit noch mehr zu fördern.

Pausen einplanen.

Schon mal von Time Blocking gehört? Dabei teilst Du Deinen Tag in handliche 90 Minuten Blöcke voller Konzentration, immer mit einer mindestens 15 minütigen Pause zwischendrin. Stell Dir dafür am Besten einen Wecker und halte Dich auch wirklich dran. Es fällt mir manchmal echt schwer nach „nur 90 Minuten“ vom Laptop wegzutreten aber ich weiß, dass ich damit meine Konzentration auch den ganzen Tag aufrecht erhalten kann.

Gerade mache ich beim Home Office Survival Training von Sebastian Nowak mit und habe von ihm, unter anderem diesen „Zeitplan“ an die Hand bekommen. Und was tun in diesen 15 Minuten Pausen? Bitte kein social media scrollen. Steh auf, mach Dir einen Kaffee, schüttele die Gliedmaßen aus oder geh Wäsche zusammen legen. Egal wie, schau nur zu, dass Du vom Bildschirm wegkommst. Ich mache wie gesagt, in diesen Pausen immer die kleinen Übungen aus Sebastian’s Programm und bekomme so wenigstens noch ein bisschen Bewegung in meinen Alltag.

Feste Zeitblöcke einplanen:

Das geht einher mit dem oben genannten. Alle Aufgaben, die an diesem Tag zu erledigen sind, plane ich zeitlich ein, erst nach Priorität dann nach Kreativität. Schreiben fällt mir zum Beispiel morgens viel leichter, wenn mein Kopf noch nicht so voll ist. Dann bekommt jede Aufgabe einen Timeslot. Wenn ich denke, dass ich für einen Newsletter eine Stunde brauche, dann plane ich 90 Minuten dafür ein, so habe ich bis zur nächsten Aufgabe genügend Luft.

Pro-Tipp: Wenn der Geduldsfaden kurz vor dem Zerreissen ist, mal versuchen auf Französisch bis 100 zu zählen­ƒÿë Na, wer erinnert sich? 4*20 +16 ist? 96 richtig, und auf Französisch quatre-vingt dix six­-huit 😉

Aufgeben

Nein natürlich nicht alles hinwerfen, aber wenn alle Stränge reißen, ist es manchmal das Einfachste, den Laptop zu zuklappen und sich einzugestehen: „Das schaffe ich heute nicht. Ich brauche eine PAUSE!“ Unsere mentale Gesundheit ist wichtiger als jeder Job. Denn ohne die Gesundheit können wir gar nichts mehr anfangen. Geh auf einen Spaziergang, mach Dir Dein Lieblingsessen und tanze bei lauter Musik durch die Küche, höre einen inspirierenden Podcast (oder häng einfach mal vor dem Fernseher ab). Nicht alles in unserem Tag muss immer einen Mehrwert bringen. Auch das gehört zu meinen Learnings der letzten Wochen.

Und machst Du schon Pause oder hustelst Du noch? Schreib mir Deine Zeitmanagement Tipps & Tricks!

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